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Baby Max erzählt in seinem Max Blog von seinen Erlebnissen

Max ist ein ganz normales Baby, welches in seinem ersten Lebensjahr viele aufregende, interessante und lustige Erlebnisse hatte. Diese hat er alle seinem Opa (mir) erzählt, so dass wir gemeinsam seine Geschichten als Max Baby Blog veröffentlicht haben. Wir hoffen Beide, dass ihr die Geschichten unterhaltsam findet, denn wie Max das aus seiner Sicht erzählt, ist es doch ganz anders, als es Erwachsene wahrnehmen.


Und nun viel Spaß!!!


Jetzt geht’s los!

Freitag, 5. September 


Hallo ihr Lieben,

schön, dass ihr auf meiner Webseite gelandet seid. Wie man das heutzutage nun mal so macht, ist das aber keine “klassische” Webseite, sondern ein Blog, also eine Art Online-Tagebuch in dem ich euch von vielen aufregenden (und weniger aufregenden) Erlebnissen berichten werde die ich nach meiner Geburt am 05. September haben werde.


Außerdem findet ihr hier Fotos von mir, natürlich immer mal wieder aktualisiert, weil ich ja jeden Tag größer werde. Ansonsten lass ich mich überraschen, was sich der Opa alles noch einfallen lässt, wenn er für mich bloggt, denn ich kann ja schließlich noch nicht schreiben.


Der Opa hat auch gesagt, dass ich mit der Einstellung, andere Leute rumzukommandieren und für mich arbeiten zu lassen, großes Potenzial habe später mal Chef zu werden


Mein Geburtstag

Freitag, 5. September


19:17 Uhr: Was ist denn hier plötzlich los? Eben hab ich noch so schön in Mamis Bauch geschlafen und plötzlich wird alles so hell und kalt. Wo ist denn Mamis Bauch? Wo bin ich? „Buuuaaahhhh“, „Buuuaaahhhh“, „Buuuaaahhhh“, wie laut muss ich denn noch schreien? Wer seid ihr denn alle und warum bringt ihr mich nicht zurück in Mamis Bauch? Und jetzt habt ihr mir auch noch meine Nahrungszufuhr abgeschnitten … was kommt wohl als nächstes?


19:18 Uhr: Jetzt liege ich auf dem Bauch von meiner Mami. Die sieht zwar von aussen ganz anders aus als im Bauch, aber es ist meine Mami, da bin ich mir gaaaaaanz sicher!!! Wer ist denn das da neben ihr, ist das der Papa? Warum hast Du Dir denn einen Anzug angezogen, wegen mir wäre das doch nicht nötig gewesen. Aber das eins gleich mal klar ist: das ist meine Mami!!! Wenn ich rufe kommt die Mami zu mir und wenn ich Hunger habe kommt die Mami zu mir und nur wenn ich eingeschlafen bin, dann darfst Du Dir meine Mami mal ausborgen, aber keine Minute länger! Ist das klar?!? Okay Papa, nachdem das geklärt ist, darfst du mich nachher auch mal auf den Arm nehmen.


Wer ist denn hier noch so alles im Raum? Mami und Papi freuen sich total, dass ich da bin und sind total stolz und wer ist denn die liebe Frau, die sich genauso freut und mindestens genauso stolz ist? Ach du bist die Oma Christine, die Mama vom Papa. Hallo Oma, ich bin der … ähem, wer bin ich eigentlich? Ich versteh immer nur „hallo Max“ … ach das bin ICH!!! Hallo Oma, ich bin dein Enkel Max und ich will immer noch zurück in Mamis Bauch, obwohl das hier draußen eigentlich ziemlich spannend ist.


Inzwischen bin ich furchtbar müde. Hoffentlich gibt’s hier ein kuschliges Plätzchen wo ich schlafen kann und das möglichst ganz dicht bei der Mami. Was für ein Tag!!!


Der Tag danach

Samstag, 6. September


Heute liege ich in einem warmen, weichen Bettchen und habe schon viel erlebt. Ich bin gestern noch untersucht worden und heute auch wieder und habe an einem Fläschchen genuckelt. Das schmeckt gar nicht so übel, was da drin ist. Ein paar andere Babys hab ich auch schon getroffen. Ein Baby, ein Mädchen-Baby (die sind irgendwie anders als wir Jungs-Babys), wohnt mit ihrer Mama im gleichen Zimmer wie die Mami und ich. Sie heißt Lea und ist auch ganz süß und ich hab ihr auch schon heimlich zugezwinkert. Okay, sie ist schon ein bisschen alt (3 Tage älter als ich), aber der Papa ist ja auch jünger als die Mama und hat die Mama ganz doll lieb. Vielleicht können die Lea und ich ja mal gemeinsam über eine Krabbeldecke krabbeln.



Später ist dann der Papa wieder aufgetaucht und hat mich auch ganz lieb gehabt. Danach war dann die Oma Christine wieder da und hat sich wieder riesig gefreut mich zu sehen. Das ist vielleicht ein Rumgereiche. Bei der Mami auf dem Arm, beim Papi, dann bei der Omi und zwischendurch wieder bei der Mami und dann kam noch ein neuer, der Opa Guido. Ich hab ihn mir mit meinem rechten Auge genau angeschaut und mit dem Linken ein bisschen, denn das war schon fast zu müde. Dann wurde wieder fotografiert, wie schon gestern Abend und später kamen dann noch mehr Verwandte.


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