kostenlos - ausdrucken - vorlesen

Krankenhaus und Heimkehr

Donnerstag, 11. September


Heute wollte ich euch noch erzählen was im Krankenhaus so alles passiert ist, an den Tagen nach meiner Geburt. So genau weiß ich das zwar gar nicht mehr, aber mich haben gaaaaaaanz viele Verwandte besucht. Die Oma Gitta, der Patenonkel Christian und noch viele andere vor allem aus Steinbach.


An einem Tag war auch die Nichte Manuela von der Mama da und eigentlich hab ich gedacht, wenn das eine Nichte ist, dann ist sie bestimmt noch klein, aber das war sie gar nicht. Die Manuela war schon eher Mama als meine Mama!!! Das gibt‘s gar nicht, oder?


Und die Amelie, das ist das Patenkind von der Mama, die ist aber auch wirklich noch ein Kind und die hat mich auch gaaaaaanz doll lieb und hat mich immer ganz lieb gestreichelt, das hat mir gefallen!


Dann hatten die Mama und ich an einem Tag auch unseren ersten offiziellen Fototermin und ein paar Tage später sind wir beide dann in die Zeitung gekommen.


Ja und dann war es Mittwoch und die Mama hat ihre und meine Sachen gepackt und der Papa hat uns abgeholt und wir sind einfach so aus unserem Zimmer im Krankenhaus ausgezogen. Ich fand das ja erstmal nicht so gut, denn wo sollten wir denn dann schlafen? Aber dann sind wir nach Hause gefahren, das ist da wo man wirklich wohnt, denn man wohnt ja gar nicht im Krankenhaus.


Als wir da angekommen sind hat mir das total gut gefallen, denn ich habe einen schönen Stubenwagen und sogar schon ein ganz tolles, eigenes Zimmer, aber ich schlafe doch erstmal lieber bei Mama und Papa im Zimmer, dann können sie mir schneller mein Fläschchen geben, wenn ich nachts aufwache.


Die Mama hat sich auch total gefreut als wir nach Hause gekommen sind, denn die Oma Christine und der Jan, das jüngere Patenkind von der Oma Christine, haben die ganze Wohnung irgendwie verkleidet. Da waren Babysachen aufgehängt und Poster und die Mama hat gesagt das haben sie total lieb und schön gemacht.



Juchhuuu, endlich bin ich richtig zu Hause und ein richtiger Bamberger!


© Guido Lehmann / Geschichten-fuer-Kinder.de


 >>> Geschichte drucken (kostenlos als .pdf-Datei)

.

Erste Woche in Bamberg

Freitag, 12. September


Von meiner ersten Woche in Bamberg weiß ich leider nicht mehr so viel, denn ich habe ja gaaaaanz viel geschlafen. Wir waren in Bamberg und Bayreuth um allen Leuten zu sagen, dass es mich jetzt gibt und das Mama und Papa jetzt Eltern sind. Dafür gibt es dann auch Elterngeld.


Zuhause haben wir mehrfach Besuch bekommen, z. B. Freunde von Mama und Papa wie die Anja, der Stefan, die Kathrin und der Thorsten und ich habe da auch immer Geschenke bekommen. Das ist toll. Ich glaube ich feiere jetzt jedes Jahr Geburtstag, dann bekomme ich auch immer Geschenke.


Der Papa musste sogar am Wochenende arbeiten, das war nicht schön, aber die Mama und ich, wir haben ihn besucht. Er hat gesagt er erklärt den Besuchern der Ausstellung, warum die Autos bei ihm so toll sind und das musste er wohl gaaanz vielen Leuten erklären, deshalb war er so wenig daheim. Aber abends, immer wenn er heimkommt, dann unterhalten wir uns, nur wir beide, und führen Männergespräche von denen wir der Mama nichts verraten.


An einem Tag waren Frau und Herr Endler da, für die hat der Papa früher gearbeitet und denen gehört auch die Wohnung in der wir wohnen. Die Mama hat da vorher ganz fleißig eingekauft und aufgeräumt und ich hab aufgepasst, dass sie auch nichts vergisst. 


© Guido Lehmann / Geschichten-fuer-Kinder.de


 >>> Geschichte drucken (kostenlos als .pdf-Datei)

.
.